Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Sonntag, 7. Januar 2018

Winter mal anders betrachtet

Grüner Winter

Letztens war ich bei einem Vortrag der Staudenfreunde, in dem Peter Janke auf ganz wunderbare Weise über das Wintergardening berichtete. Was bedeutet Wintergardening? In dem Vortrag ging es nicht um Tätigkeiten, die der Gärtner im Winter verrichten kann, sondern darum, einen auch im Winter schönen und ansprechenden Garten zu gestalten.
Dazu braucht es:
-Strukturbildner wie stehengelassenen Stauden
-Bäume und Sträucher, die sich mit einer schönen Rinde schmücken
-Gehölzen deren schöner Wuchs im Winter ohne Laub erst richtig zur Geltung kommt
-Immergrüne Stauden und Gehölze
Wer diese Elemente des "Winter Gartens" gezielt einsetzt, wird auch in der kalten Jahreszeit einen schönen Garten haben, der ohne Schnee und Eis, ein ansprechendes Bild abgibt.
Laut Peter Janke soll im winterlichen Garten, am besten in einer der hinteren Ecken, ein solches Highlight sein, dass es einen auch im Winter nach draußen zieht, um das schöne Winterbild zu bestaunen. Inspiriert von diesem wirklich empfehlenswerten Vortrag bin ich mal durch meinen Garten spaziert, auf der Suche nach Winter Aspekten, dabei habe ich doch schon Einiges entdeckt, was ich euch zeigen kann. Natürlich gibt es aber auch immer noch vieles wonach mein hungriges Gärtnerherz verlangt. Bei dem Vortrag zeigte Peter Janke einige Bilder vom Winterwalk in Anglesey Abbey in Cambridge, dort gibt es einen Weg der ganz speziell im Hinblick auf den Winter Aspekt angelegt wurde. Die Vorstellung einen Weg im Garten zu haben, bei dem sich hinter jeder Biegung ein neues, schönes Winterbild offenbart, fand ich traumhaft aber dafür fehlt in unserem Garten natürlich der Platz, so muss ich mich damit begnügen, erst einmal unseren Garten mit weiteren auch im Winter attraktiven Pflanzen zu bestücken.
Wie sieht es bei euch aus, habt ihr schon einen schönen Winter Aspekt in eurem Garten oder habt ihr diesbezüglich auch noch unerfüllte Wünsche?




Pinus sylvestris mit schöner Rinde

Cedrus deodora Feeling Blue

Helleborus foetidus

Rosa glauca mit wunderschönen Hagebutten und schönen bläulicher Ästen

Phyllitis scolopendrium und Phyllitis scolopendrium angustatum



Heuchera Lime Marmelade Saxifraga umbrosa Primuloides

Heuchera Saxifraga umbrosa Primuloides

Heuchera americana Ring of Fire und Helleborus foetidus



Mahonia soft caress

Buxkugeln Viburnum burkwoodii

Liriope muscari und Polypodium vulgare

Heuchera, Heucherella und corydalis flexuosa

Pennisteum alopecuroides Hameln Pulmonaria

Prunus subhirtella Autumnalis pendula mit schöner Rinde

Miscanthus sinensis Adagio und Bergenia cordifolia Silberlicht

Ich bin auf eine, wie ich finde sehr schöne Aktion gestoßen die Gartenglück Linkparty von Loretta und Wolfgang, von ein Fachwerkhaus im Grünen und mit diesem Post möchte ich mich gerne einmal beteiligen.  http://www.gartenwonne.com/

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Flußkiesel Mosaik

 Ein Mosaik aus Flußkieseln "pebble mosaic"





Nun hatten wir die Gartendusche fertig und es stellte sich die Frage, wie der Boden darunter gestallten werden sollten. Einfach nur lose Kieselsteinchen, wie ich es bei vielen Beispielen gesehen hatte, wollte ich nicht verwenden, da sie einem immer so an den Füßen kleben bleiben wenn sie nass sind. Ich dachte über eine bepflanzte Fläche nach, wollte aber nicht das, dass Ganze so eine sumpfige Pfütze wird also musste eine gute Drainage her, aber die Idee auf einer weichen, für die Füße angenehmen Fläche zu stehen, während man duscht fand ich schon ganz schön. So entstand der Plan den Boden als eine Schnecke aus einem Kieselmosaik zu gestalten und die Zwischenräume mit Sternmoos zu bepflanzen.
Die Technik  mit dem Kieselstein Mosaik hatte ich schon bei unserer Terrasse, im hinteren Garten, benützt um die Zwischenräume der großen Natursteinplatten damit auszufüllen. Also würde das Ganze optisch auch gut dazupassen , ich mag es immer wenn Dinge sich im Garten mehrmals wiederfinden, bei gestalterischen Elementen aber auch bei der Bepflanzung, vermitteln wiederkehrende Elemente einen harmonischeren Eindruck.


Der Boden auf unserer Schattenterrasse

Als erstes haben wir ein Fundament aus mineralischem Beton, KFT, gemacht
und darauf habe ich eine Stahlmatte als Bewährung gelegt 

Die Form der Schnecke habe ich mit gelbem Markierungsspray angezeichnet,
die Steine habe ich direkt in ein Gemisch aus Beton und Natursteinmörtel gesetzt.
Das Auswählen und Einpassen der richtigen Steine hatte meiner Meinung nach
 viel von Puzzeln und Tetris.
Da kann man jetzt drüber streiten ob das Spaß macht oder eher nicht.

Meine Arbeit wurde auch des Öfteren mal von meinen Lieben begutachtet.
 Wenn ich wieder einmal beim puzzeln am Rande der Verzweiflung war
dann haben sie mich mit ganz viel Lob für die bereits getane Arbeit wieder aufgebaut.
Toll wenn man so liebe Menschen bei sich hat,
die einen auch bei solchen Projekten unterstützen und
die dadurch Verursachten Launen ertragen

Die gesetzten Steine habe ich immer Abschnitt für Abschnitt ausgefugt


Die Schnecke im Inneren ist fertig zum verfugen.
Den Mörtel habe ich seitlich angedrückt, um den Steinen etwas mehr Halt zu geben

Danach habe ich die Zwischenräume mit Moos bepflanzt

Unsere Gartendusche mit Flußkiesel Mosaik
Hier geht`s zur Gartendusche

Freitag, 24. November 2017

Gartendusche

Die Gartendusche aus einem Akazienstamm



Mein Traum für unseren Garten, wäre ja ein Schwimmteich. Das wird wohl noch lange ein Traum bleiben weil unser Budget, selbst für einen Schwimmteich marke Eigenbau, nicht einmal annähernd reichen würde. Außerdem sind meine Mädchen mit ihren drei Jahren auch noch keine wirklichen Schwimmer. Aus diesen Gründen wird der Schwimmteich noch ein paar Jährchen warten müssen.
Aber man kann sich ja auch mit kleineren, bescheidenen Träumen eine große Freunde machen.
So entstand der Plan für eine Gartendusche. Wer uns kennt, der weiß das für uns keine handelsübliche Gartendusche in Frage kommt😅. Da wir ja große Fans von Akazien Naturstämmen sind, hatten wir die Vorstellung, dass unsere Dusche aus einem solchen Stamm gebaut werden sollte aber wie genau baut man eine Dusche aus einem Stamm? Um diese Frage zu beantworten, haben wir erst einmal  Pläne geschmiedet und Bauhäuser nach passenden Rohren und Schläuchen durchforstet denn eine genaue Anleitung war wiedereinmal nirgends zu finden dann haben wir einfach mal angefangen.

Den Stamm haben wir mit einem elektrischen Fuchsschwanz aufgesägt.
 Das war echt hart und ich habe meinen perfektionistischen Mann
ein paarmal dabei verflucht. Ein echter Knochenjob
mit dem schweren, sperrigen und ziemlich krummen Holz.

Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft.
Hier sieht man auch gut wie lang der Stamm ist.

Mein Mann hat den Stamm mit einer Oberfräse ausgehölt

Wie viele Späne dabei angefallen sind . Da hätte man glatt einen
ganzen Hasenstall mit befüllen können😂.


Der Anschluss für den Wasserschlauch

 im Stamm verläuft eine flexible Schlauchleitung


So gelangt das Wasser vom Anschluss unten durch den Stamm bis nach oben.

An den Halbzollanschlüssen wird später der Duschkopf montiert.

Dann haben wir die Beiden Hälften des Stammes wieder miteinander verklebt.


Mit Schraubzwingen fixiert


Zwei Tage lang haben wir das Ganze trocknen lassen

Dann war der Stamm fest verklebt und sah wieder aus wie vorher.

Mein Mann hat den Stamm anschließend mit der Flex abgeschliffen.


und  mit Leinöl eingeölt

Dann kam er endlich an seinen Platz

Wir haben in an der zugedachten Stelle einbetoniert,

Und dann noch den Duschkopf angeschraubt.
Wasser marsch.

Doch halt da fehlt doch noch was, der Boden auf dem man beim Duschen steht! Schlammige Gartenerde wäre vielleicht auch interessant aber wohl auch eine ziemliche Sauerei. Also sollte den Boden ein Kieselstein Mosaik mit Moos bepflanzt bilden. Ich war ganz angetan von der Vorstellung, dass es sehr schön wäre beim Duschen auf weichem Moos und glatten Kieseln zu stehen. Also hab ich mich gleich an die Arbeit gemacht. Wie das dann aussieht zeige ich euch im nächsten Post.