Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Freitag, 22. September 2017

Gute Partner

Schöne Partnerschaften im Staudenbeet


Es gibt wohl nicht viel schöneres als eine gute Partnerschaft, auch im Garten trifft das zu. Mein Herz lacht wenn mir solch eine Kombination gelingt oder sie sich durch Aussaat sogar von selbst ergibt.
Eine gute Partnerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Partner nicht die Show stehlen. Vielleicht ist einer der Partner etwas pompöser als der Andere und sticht deshalb auf den ersten Blick mehr hervor. Aber dafür punktet der Andere durch seine zurückhaltendere, beständige Schönheit. So ergänzen sich die Pflanzen und wirken zusammen beide mehr als jede einzel für sich. Am schönsten ist es wenn eine optische Spannung aber genauso eine gewisse Harmonie zwischen ihnen herrscht. Wichtig ist außerdem das die Beiden sich in der selben Umgebung wohlfühlen z.B halbschattig, feucht. Wenn einer der Partner etwas wuchsfreudiger ist sollten die Beiden mit ausreicht Abstand gepflanzt werden damit der Andere nicht zu sehr von ihm bedrängt wird. Abschließend kann ich bei genauer Betrachtung nur wiedereinmal feststellen das was ich beim Gärtnern lerne auch mein Leben bereichert und mich manches klarer erkennen lässt.

Alchemilla mollis Allium karataviense und Heuchera

Hosta und Adiantum pedatum

Mateuccia struthiopteris und Paeonia Moonrise

Cimicifuga racemosa und Hosta

Hosta, polypodium vulgare und Polygonatum

Echinazcea Milkshake und Caryopteris white surprise

Darmera Rosa glauca und Brunnera macrophylla Jack Frost

Verbena bonariensis und Hibiscus trionum sät sich bei mir jedes Jahr aus.

Rhododendron und Athyrium niponicum


Digitalis und Buddleja alternifolia

Digitalis und Campanula punctata

Geranium Jolly Bee und Phlox Lilac Time

Hyacinthoides non scripta und Heuchera

Peonia lactiflora Shirley Temple Allium Globemaster 

Claire Austin und Caryopteris white surprise

Hemerocallis Olive Bailey Langdon und Heuchera

Hemerocallis Catherine Woodbury und Heuchera

Samstag, 9. September 2017

Gartenbeleuchtung

Licht in unserem Garten,

bisher haben unseren Garten in der Nacht nur kleine Teelichter in hübschen Gläsern und Windlichter erhellt. Das warme und natürliche Kerzenlicht hat mir schon immer gefallen und ich fand es macht immer eine gemütliche Stimmung wenn eine Kerze brennt.

Selbstgemachter Kronleuchter aus Treibholz Perlmutt Scheiben und kleinen Windlichtern


der Weg zum Pavillon mit Steinlaternen beleuchtet


Steinlaterne aus Naturstein Vorbild waren die traditionellen japanischen Steinlaternen


kleines Lämplein mit Teelicht in der Trockenmauer

Über elektrische Gartenbeleuchtung habe ich mir nur wenig Gedanken gemacht, ich fand ehrlicherweise, so eine richtige Gartenbeleuchtung schön anzuschauen aber auch für mein Empfinden etwas unnötig.
Dann kam mein Mann😊 Er wollte nach dem Ausbau unseres hinter Gartens dort auch ein paar Spots und Leuchten einbauen. So ein ganz klein wenig muss ich schon gestehen hab ich gedacht es wäre eben so ein bisschen Männer Spielerei aber da es keinen großen Aufwand darstellte hab ich ihn machen lassen und ihm wie gewünscht gesagt, wo ich mir die Lichter gut vorstellen könnte. Jetzt ist unser Garten beleuchtet und ich muss ganz ehrlich sagen ich finde es wunderschön., DANKE mein Schatzt, dass wir dank dir jetzt in unserem so stimmungsvoll Beleuchteten Garten schöne Herbstabende verbringen können. Also falls ihr mit dem Gedanken spielt euren Garten mit Licht auszustatten ich kann es nur empfehlen. Hier ein paar Eindrücke.



Strahler in unterschiedlichen Farben am Sichtschutz und unter der hänge Himalayazeder




Die mit Spots beleuchtete Natursteinmauer




Unser Brunnen mit Unterwasserbeleuchtung


Die Spots eingebaut ins Holzdeck

Aus einem übrigen Eichenbalken wurde eine Lampe mit LED


Mittwoch, 2. August 2017

Ein Kinderspielturm für den Garten

Unser Kinderspielturm



Endlich nach langem, langem warten war es soweit, die Akazienstämme die wir bestellt hatten standen endlich nach 3 Monaten Wartezeit zur Abholung bereit. Das war der Startschuss für den Bau unseres Spieleturms. Die Mädchen hatten schon so lange warten müssen, seit der Osterhase ihnen die schöne grüne Rutsche geschenkt hatte und deshalb hieß es für uns sofort loslegen als die Stämme endlich da waren.



Zuerst haben wir ausgemessen, wie genau der Spielturm an die ausgewählte Stelle im Garten passen könnte. Das Ganze war gar nicht so einfach, da der Platz doch etwas begrenzt war. Wir mussten den Spielturm so ausrichten, dass für die Kinder beim schaukeln und klettern keine Verletzungsgefahr besteht. Als wir die optimale Position gefunden hatten, haben wir den Grundriss grob angezeichnet. 
Danach ging es ans Löcher graben, für jeden der tragenden Stämme sollte ein kleines Betonfundament in die Erde. Der Stamm von wurde von uns direkt in dem Loch einbetoniert. Das geht bei Akazienholz weil es eine große menge Gerbstoffe hat und weil es ein Hartholz ist deshalb verwittert es trotz Feuchtigkeit nicht so, wie zum beispiel Fichte oder ähnliches.




Noch ein wenig Erde darüber so das später auch etwas Gras bis zum Stamm wachsen kann
und dann war der erste arbeitsreiche Tag auch schon vorbei




Für den vierten riesig großen Stamm kam uns dann mal wieder unser lieber Freund Tobi mit seiner unbezahlbaren Muskelkraft zur Hilfe. Zu dritt haben wir es nur unter größter Anstrengungen geschafft den riesigen Stamm nach hinten in den Garten zu tragen und ihn dann in seinem Loch aufzustellen. Nachdem alle vier Stützpfeiler des Spielturms fest einbetoniert waren haben die zwei Männer mit dem Aufbau des Schaukelgerüsts begonnen, während ich das Ganze zusammen mit unseren Mädchen, die ihren Mittagsschlaf beendet hatten, gespannt beobachtet habe.




Es war gar nicht so einfach die richtige Neigung der Stützpfeiler zu finden
damit der tragende Stamm auch gerade fest gemacht werden konnte.
 Die beiden Männer haben zwei kleinere Stämme als Hilfe benütz und Spanngurte als Halterungen




Hier bringe ich gerade die Sproßen zum hochklettern an und schleife deren Kanten ab,
damit die Mädchen nicht hängenbleiben oder sich verletzen
Das Anbringen der Dachsparren war nicht so einfach.
 Wir haben erst zwei gegenüberliegende Dachsparren ausgerichtet
und sie mit einem Spanngurt und Schrauben provisorisch befestigt,
 um sie dann als alles gut gepasst hat richtig zu befestigen.
Den Dachsparren am Schornstein haben wir seitlich befestigt
 damit der Schornstein später auch aus dem Dach ragt.
Für die Rückseite habe ich Bretter an den Seiten unregelmäßig abgeschliffen
 um einen rustikalen Effekt zu haben .

Am Aufstieg haben wir zwei dünnere Stamme als Griffe und einen Stamm oben quer angebracht
damit uns auch Niemand beim hochklettern abstürzt.
Auf der Gegenüberliegenden Seite dient ein Geländern aus Naturholz Ästen,
die wir alle zusammen bei einem Waldspaziergang gesammelt haben, als Begrenzung. 
Das Dach hat mein Mann genauso wie bei unserem Pavillon mit Western-brettern gedeckt.
Die Schaukeln sind alte ausgemusterte aus dem Kindergarten , die sonst entsorgt worden wären. Ich habe sie sozusagen als Schnäppchen, kostenlos ergattert.

Der Kamin hat auch noch ein kleines Dach bekommen und

fertig, ein wie ich finde ganz besonderer Spielturm