Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Donnerstag, 20. April 2017

Wetterkapriolen

Danach kam dann der richtige Frost mit minus 10 Grad in einer Sternenklaren Nacht. So viele Stauden Sträucher und Bäume hat der Frost dahingerafft. Jetzt hängen ihre Blätter traurig und welk zu Boden, es ist furchtbar. So einen schlimmen Spätfrost hatten wir schon lang nicht mehr, er ist auch so dramatisch weil, durch das langanhaltende wärme Wetter zuvor, alles schon so weit war. Wenn ich heute durch meinen Garten gehe erinnert mich das Bild, das ich sehe, doch stark an den schweren Hagel den wir vor 4 Jahren hatten. Es ist furchtbar und mein Gärtnerherz blutet, die Ahorne, der Schnurbaum, die Aralie, der Blauregen, alle Hortensien, zahlreiche Stauden darunter auch der bereits wunderschön große Zierrhabarber, sogar die Tulpen alles nur noch welke Blätter, einfach zum weinen. Ich weiß der Hagel hat es bewiesen, ein guter Garten verkraftet viel und erholt sich wieder aber es braucht Zeit, bis die Pflanzen das wieder weggesteckt haben. Ich hatte mich so über alles was nach dem Winter wieder neu gesprossen ist gefreut und wollte euch sooo gerne die schönen Frühlingsfotos zeigen. Heute ist ein Gartentrauertag! In meinem Gartenbilderordner habe ich noch ein paar Fotos von unserem Garten nach dem Hagel aufgestöbert, so sah der Garten nach dem Hagel aus und er hat sich erholt, ihr kennt ja die neueren Bilder. 






Da zeigt sich wiedereinmal wieso ich so begeistert von den Stauden bin, sie sind einfach toll und verkraften solche Naturgewalten ganz gut. Aber im Augenblick bin ich trotdem einfach nur traurig und könnte den ganzen Tag nur über das Wetter schimpfen. Auch solche Gartenerlebnisse gehören dazu, der Garten lebt und wie im Leben scheint nicht immer die Sonne. So vergrössern uns Spätfröste, die all die Pracht vorerst dahin raffen, wahrscheinlich später auch die Freude an der sich langsam erholenden Natur, in der alles wieder von Neuem zu spriesen beginnt. Vieleicht ist das eine der wichtigsten Gartenweisheiten, die uns der Garten über das Leben lehrt.die Natur ist stark, sie kann sich erholen und steckt alle ihre Kraft nach einer Katastrophe in ihre Erneuerung. Manche dieser Ereignisse hinterlassen Spuren aber in der Natur werden diese mit selbstverständniss getragen und mit neuen Büten und Blattschmuck verziert. 

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